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Was kostet eine professionelle Website 2026? Preise, Modelle und Fallen

Vom Baukasten-Abo bis zum fünfstelligen Agenturprojekt ist alles möglich. Aber was brauchen Sie wirklich? Wir vergleichen die vier gängigsten Wege zur Unternehmenswebsite — mit Erfahrungswerten statt Verkaufsrhetorik.

Website 2026 · Modelle im Vergleich
Erfahrungswerte
Baukasten
15–45 €pro Monat, z. B. Wix, Jimdo, Squarespace
Schnell live
Performance schwach
Vendor-Lock-in
WordPress
0,8k–8k €einmalig + 60–180 €/Monat
Flexibel
Wartung nötig
Plugin-Risiken
Agentur Custom
7k–33k €einmalig, klassische Agentur
Eigenes Design
Lange Bauzeit
Account-Manager-Kette
Custom Code
Festpreisbei Die Launcher, bis 12 Seiten, auf Wunsch in Raten ohne Aufpreis
Festpreis
Keine Plugin-Updates
Pflege optional, monatlich kündbar
4
gängige Modelle 2026 — jeder mit klarer Stelle
Festpreis
Paket „Ihr neuer Onlineauftritt“ bei Die Launcher, bis 12 Seiten
6–16k €
3-Jahres-Kosten WordPress mit Agentur (Erfahrungswert)

Warum die Frage „Was kostet eine Website?“ so schwer zu beantworten ist

Wenn Sie einen Maler fragen, was ein Anstrich kostet, sagt er: „Kommt auf die Fläche an.“ Bei Websites ist es ähnlich — nur komplizierter. Denn neben dem Umfang spielen auch Technik, Design, Wartung und rechtliche Anforderungen eine Rolle.

Das Problem: Viele Anbieter nennen nur den Einstiegspreis. Die laufenden Kosten, die Wartung und die versteckten Abhängigkeiten erfahren Sie erst später. Deshalb vergleichen wir hier alle vier gängigen Wege — mit Gesamtkosten über drei Jahre. Die Preisspannen sind Erfahrungswerte, keine repräsentative Erhebung (Stand: September 2026).

Weg 1: Website-Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace)

Was Sie bekommen

Ein Baukastensystem mit vorgefertigten Vorlagen. Sie wählen ein Design, füllen Texte ein, veröffentlichen. Keine Programmierkenntnisse nötig.

Kosten

  • Einrichtung: 0–500 Euro (Eigenleistung oder Freelancer)
  • Monatliche Gebühr: 15–45 Euro
  • Domain: oft im Paket enthalten
  • 3-Jahres-Kosten: 540–2.100 Euro

Vorteile

Günstig, schnell online, kein technisches Wissen nötig.

Nachteile

Sie besitzen Ihre Website nicht. Wenn Sie den Anbieter wechseln, fangen Sie bei null an. Die Designs sind begrenzt — Ihre Website sieht aus wie tausend andere. Und: Viele Baukastensysteme laden extern gehostete Schriften, Tracking-Pixel und Drittanbieter-Scripts — ein DSGVO-Risiko das Sie oft nicht einmal bemerken.

Weg 2: WordPress mit Theme

Was Sie bekommen

Ein Content-Management-System mit einem gekauften Theme und Plugins für zusätzliche Funktionen. Die beliebteste Lösung weltweit.

Kosten

  • Theme: 30–100 Euro (einmalig)
  • Einrichtung durch Freelancer: 800–3.000 Euro
  • Einrichtung durch Agentur: 3.000–8.000 Euro
  • Hosting: 10–30 Euro pro Monat
  • Premium-Plugins: 100–400 Euro pro Jahr
  • Wartung (Updates, Backups, Sicherheit): 50–150 Euro pro Monat
  • 3-Jahres-Kosten (mit Agentur): 6.000–16.000 Euro

Vorteile

Flexibel, viele Erweiterungen, große Community, Sie können Inhalte selbst pflegen.

Nachteile

Sicherheitsrisiko durch Plugins (siehe unser Artikel zu WordPress Sicherheit). Regelmäßige Wartung zwingend nötig. Performance oft schwach — laut Chrome-Nutzerdaten (CrUX) erreichten im April 2026 nur rund 49 Prozent der WordPress-Websites gute Core-Web-Vitals-Werte (Search Engine Journal, 2026). Und: Die versteckten Kosten summieren sich schnell.

Weg 3: Agentur mit individuellem Design

Was Sie bekommen

Eine Agentur entwickelt ein individuelles Design und setzt es auf WordPress, einem anderen CMS oder einem eigenen System um. Oft mit umfangreicher Beratung, SEO-Optimierung und Schulung.

Kosten

  • Konzept und Design: 2.000–8.000 Euro
  • Umsetzung: 5.000–25.000 Euro
  • Laufende Betreuung: 200–800 Euro pro Monat
  • 3-Jahres-Kosten: 14.000–60.000 Euro

Vorteile

Professionelles Ergebnis, individuelle Beratung, alles aus einer Hand.

Nachteile

Hohe Einstiegskosten. Lange Projektlaufzeiten (nach unserer Erfahrung oft mehrere Monate). Abhängigkeit von der Agentur — wenn Sie wechseln wollen, wird es teuer. Und: Viele Agenturen bauen unter der Haube mit WordPress — Sie zahlen Premium-Preise für ein System mit den gleichen Problemen.

Weg 4: Custom Code (individuell programmiert)

Was Sie bekommen

Eine maßgeschneiderte Website, individuell programmiert, ohne CMS-Überbau. Nur der Code den Ihre Website braucht — nichts mehr.

Kosten

  • Am Markt: sehr unterschiedlich, je nach Umfang, Design und Funktionen
  • Bei Die Launcher: Paket „Ihr neuer Onlineauftritt“ zum Festpreis, bis 12 Seiten, auf Wunsch in Raten ohne Aufpreis. Den Preis bekommen Sie nach dem Kennenlerngespräch schriftlich, vor dem Auftrag. Weitere Sprachen, ein Shop oder Automatisierungen bekommen einen eigenen Preis
  • Hosting: bei Die Launcher im ersten Jahr inklusive, danach zahlen Sie es direkt beim Anbieter. Vorsicht bei Gratis-Tarifen: Den kostenlosen Hobby-Tarif von Vercel erlaubt der Anbieter nur für private, nicht kommerzielle Projekte (Vercel, Stand: September 2026)
  • Wartung: keine Plugin- oder CMS-Updates; technische Pflege bei Die Launcher optional, monatlich kündbar
  • 3-Jahres-Kosten bei Die Launcher: der einmalige Festpreis, ab Jahr 2 das Hosting beim Anbieter, und Pflege nur, wenn Sie sie buchen

Vorteile

Kurze Ladezeiten möglich (unsere Referenzseiten erreichten am 6. August 2026 bei PageSpeed Insights, Desktop, 100 von 100 Punkten), kleine Angriffsfläche ohne Plugins, niedrige laufende Kosten. DSGVO-konform ist auch eigener Code nicht automatisch — es kommt auf die Umsetzung an: lokale Schriften, Tracking erst nach Einwilligung.

Nachteile

Für Änderungen an Aufbau und Funktionen brauchen Sie einen Entwickler. Texte und Bilder pflegen Sie nur selbst, wenn ein Redaktionszugang mitgebaut wird — bei Die Launcher ist er im Paket enthalten.

Die versteckten Kosten, die niemand erwähnt

Egal welchen Weg Sie wählen — rechnen Sie diese Posten mit ein (Erfahrungswerte):

  • DSGVO-Anpassungen: Cookie-Banner, Datenschutzerklärung, Auftragsverarbeitungsverträge. Wenn das nicht von Anfang an sauber gemacht wird, zahlen Sie später doppelt
  • SSL-Zertifikat: Heute Standard, aber bei manchen Hostern kostet es extra (5–15 Euro pro Monat)
  • E-Mail-Adressen: Professionelle E-Mail-Adressen (@ihrname.de) kosten 1–5 Euro pro Postfach pro Monat
  • Stockfotos: Gute Bilder kosten 10–30 Euro pro Stück. Für eine Website brauchen Sie mindestens 5 bis 10
  • Texterstellung: Wenn Sie die Texte nicht selbst schreiben, kalkulieren Sie 500–2.000 Euro für professionelles Copywriting
  • SEO-Grundoptimierung: Ohne Suchmaschinenoptimierung findet niemand Ihre Website. Basisoptimierung kostet 500–1.500 Euro

Worauf Sie bei Angeboten achten sollten

Wenn Sie Angebote vergleichen, stellen Sie diese Fragen:

  1. Was ist im Preis enthalten? Design, Texte, Bilder, SEO, DSGVO, Schulung?
  2. Was kostet die Wartung? Monatlich, jährlich, was ist abgedeckt?
  3. Wem gehört die Website? Bekommen Sie den Quellcode? Können Sie den Anbieter wechseln?
  4. Wie schnell lädt die Seite? Lassen Sie sich einen Google PageSpeed-Score zusichern
  5. Ist die Website DSGVO-konform? Nicht „grundsätzlich“ — sondern konkret: lokale Fonts, Cookie-Consent, Auftragsverarbeitungsverträge
  6. Was passiert nach 2 Jahren? Gibt es Vertragsbindungen? Was kostet ein Relaunch?
Die billigste Website ist selten die günstigste. Rechnen Sie immer die Gesamtkosten über drei Jahre — inklusive Wartung, Hosting und versteckter Abhängigkeiten.

Fazit: Was brauchen Sie wirklich?

Für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen — Handwerker, Berater, Dienstleister, Praxen — ist eine individuell entwickelte Website auf drei bis fünf Jahre gerechnet oft die wirtschaftlichere Lösung: ohne Plugin-Updates und meist mit geringeren laufenden Kosten als WordPress mit Agentur-Wartungsvertrag.

Baukästen eignen sich für den allerersten Start — aber nicht für ein Unternehmen das professionell auftreten will. Und große Agenturen lohnen sich vor allem dann, wenn Sie ein komplexes Projekt mit vielen Beteiligten haben.

Sie möchten wissen, welcher Weg für Ihr Unternehmen der richtige ist? In einem kostenlosen Kennenlerngespräch (20 Minuten, per Video-Call) sehen wir uns Ihre Situation an und geben Ihnen eine ehrliche Einschätzung — unabhängig davon ob Sie mit uns zusammenarbeiten.

Wissen ist gut.
Umsetzen ist besser.

Im Kennenlerngespräch — 20 Minuten, per Video-Call — sehen wir uns Ihre Seite an und sagen ehrlich, ob unser Paket passt: Ihr neuer Onlineauftritt zum Festpreis.

Was eine abgelöste Plattform bei einer Agentur mit Enterprise-Kunden gebracht hat — Case ansehen

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